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Studienkredite - Schulden machen für den Abschluss?
Mehrere Zehntausend Euro Schulden können Studenten anhäufen, wenn sie ihr Studium über einen Studienkredit finanzieren müssen. Je nach Dauer des Studiums und Höhe der monatlichen Auszahlung variiert die Höhe des Schuldenbergs. Bereits geringe Unterschiede in den Zinssätzen gehen dabei richtig ins Geld.
FINANZtest hat jetzt bundesweite, aber auch regionale oder auf einzelne Hochschulen beschränkte Angebote für Studienkredite verglichen. Ergebnis: Besonders günstige Angebote gibt es bei kleinen, regionalen Banken.
Nachteil bei den Angeboten der regionalen Banken: Meist sind diese Angebote nur für Studenten bestimmter Universitäten oder für Studenten aus der Region zugänglich.
Günstige bundesweite Angebote machen die Deutsche Kreditbank und die KfW Förderbank. Mit diesen Angeboten kann das Erststudium, das Hauptstudium oder auch die Endphase des Studiums finanziert werden. An manche Studienkredite sind aber auch Bedingungen gekoppelt wie Höchstalter oder Leistungsnachweise. Angebote für Studienkredite unterscheiden sich auch bei der Zinsgestaltung:
Es gibt Studienkredite mit Zinsen, die über die ganze Laufzeit garantiert werden. Vorteil: Der Zinssatz verändert sich nicht und ist deshalb kalkulierbar. Es gibt aber auch Angebote, bei denen der Zinssatz für das Darlehen variabel ist.
Manche Banken, zum Beispiel die staatliche KfW Förderbank, entscheiden jedes halbe Jahr neu, ob und wie der Zins verändert wird. Steigen die Zinsen am Kapitalmarkt, wird auch das Darlehen teurer. Deshalb ist es bei Studienkrediten mit variablen Zinsen sinnvoll, eine Zinsobergrenze zu vereinbaren.
Tipp von FINANZtest: Die staatliche Studienförderung ist günstiger als jeder Studienkredit. Deshalb zuerst Bafög beantragen. Und wer doch einen Kredit bei einer Bank aufnehmen muss, sollte sich, wenn möglich, nur für die heißen Phasen des Studiums wie Prüfungszeiten verschulden.
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